"Wenn ich beten oder Bibel lesen will, geht es mir schlecht."

Ich will ganz offen mit dir sein, wenn es dir schlecht geht beim Beten oder beim Bibellesen oder wenn du von Jesus hörst, dann sind das Dämonen, die deine Gefühle manipulieren. Sie wollen dich davon abhalten, das zu tun, was gut für dich wäre. Du sollst viel lieber Dinge tun, die gut für die gefallenen Engel sind. Du musst eine Entscheidung treffen, ob du nachgeben oder kämpfen willst.

 

Wichtig: Sobald du ein Mal im Herzen Jesus als Erlöser angenommen hast, auch wenn du noch ein Kind warst, bleibst du gerettet. Du musst nicht für mehr Freiheit kämpfen, aber du darfst es mit Gottes Hilfe, wenn du willst. Frag Gott, ob und wie du kämpfen sollst und lass dich von ihm leiten.

 

Und nein, wir sollen uns nicht auf die Dämonen konzentrieren, sondern auf Jesus Christus. Um ihn dreht sich alles.

 

Das heißt, am besten besprechen wir alles direkt mit Jesus. Hört er dich? Immer. Antwortet er dir? Ganz sicher, du brauchst nur vielleicht etwas Geduld, bis du es merkst.

 

Halt, da fällt mir noch etwas ein. Vielleicht glaubst du an Gott, aber gerade mit Jesus hast du ein besonderes Problem? So ging es mir lange Zeit. Schon als ich wieder sicher wusste, dass Gott real ist, sogar als ich wusste, dass die Bibel wahr sein muss, hatte ich immer noch Probleme mit Jesus Christus. Es blieb unklar, wer er ist. Mal hatte ich das Gefühl, er ist vielleicht gekränkt, wenn ich zum Vater bete. Dann wieder fürchtete ich, der Vater wäre gekränkt, wenn ich Jesus einen zu hohen Rang geben würde. Ich war einfach total unsicher. Ich spürte auch die Anwesenheit von Jesus nicht wirklich. Es war alles peinlich und seltsam. (Heute weiß ich, woher das alles kam, und es ist im Wesentlichen bereits geheilt.)

 

Wenn du ein Problem mit Jesus hast, kannst du einfach zum Vater beten. Jesus ist deswegen nicht gekränkt, es ist alles okay, denn Jesus und der Vater sind eins (Johannes 10,30). Wer den Vater ehrt (und Jesus nicht verleugnet), ehrt automatisch den Sohn und umgekehrt. Im Laufe deiner Heilung wirst du ganz sicher Jesus (wieder) näher kommen.

 

Egal, was es konkret ist, was dich verunsichert oder quält, dies kann ich dir mit absoluter Sicherheit sagen, es liegt an einer Mischung aus den folgenden Dingen:

 

Ursachen für die Probleme mit Jesus, Bibel und Gebet

  • Lügen, die wir selbst glauben (meist seit Kindheit)
  • Entscheidungen, die wir selbst getroffen haben
  • unerträgliche traumatische Gefühle und Erinnerungen, die in einem abgespaltenen Teil unseres Geistes sind, auf die wir nicht einfach zugreifen können. Die wichtigen Lügen und Entscheidungen können auch in diesen Teilen liegen und uns erst einmal gar nicht bewusst sein.
  • Flüche durch Okkultismus und Götzenanbetung, die auch in der Familie vererbt sein können
  • Dämonen, die unterschiedlich tief in unseren Körper eingedrungen sind.

 

Der Weg zur Freiheit besteht in einer Mischung aus ...

  • Wir bitten um Heilung und Befreiung, so konkret wie wir das jeweils können, je nachdem, was wir selbst wissen
  • Wir bitten Gott, dass er uns hilft und die Dinge ans Licht bringt, damit er sie heilen kann (gemäß Epheser 5,13: Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht.)
  • Wir sprechen mit Gott so viel wir können über alles, je mehr um so besser
  • Wir erinnern uns (das kann auch auf rein emotionaler Ebene sein, ohne dass Gott uns Details zeigt!)
  • Wir lassen im Gebet den Dingen ihren Lauf und halten nichts zurück
  • Wir erkennen die Lügen und stellen eine nach der anderen richtig
  • Wir nehmen die falsche Entscheidung zurück und bereuen die Sünde, die wir selbst gegen Gott begangen haben (indem wir ihn z.B. verleugneten)
  • Wir weinen
  • Jesus nimmt Dinge einfach von uns (Erinnerungen, Symptome, Süchte, Dämonen)
  • Wir danken Gott und preisen ihn. Wir beten und zitieren die Bibel erst recht, auch wenn es uns dabei (noch) schlecht gehen mag.

Ich denke, dass diese Elemente immer dazu gehören, beim einen ist mehr aufzuarbeiten, beim anderen weniger. Beim einen wird es schneller gehen, beim anderen länger dauern. Gott ist der Chef, nur er weiß, wie unser Weg funktioniert und warum wir ihn so gehen müssen.

 

Wichtig ist, nochmal zur Erinnerung, dass man keinen Leistungsstress daraus macht. Wir müssen diesen Kampf nicht gewinnen, um gerettet zu sein. 

 

Der Kampf gegen die gefallenen Engel

All diese Dinge sind Teil der spirituellen Kriegsführung, in der wir stehen. Im Krieg um Menschenseelen stellt Gott uns in Schlachten. Die Befreiung von Dämonen, die uns von Gott fernhalten, ist vermutlich die schwierigste Schlacht, die wir in diesem Leben kämpfen können. Gefallene Engel halten uns gefangen, wir vertrauen Jesus und beten, Jesus befreit uns.

 

Auch wenn wir in diesem Leben nicht viel schaffen können, sobald wir Jesus als Erlöser angenommen haben, haben die gefallenen Engel uns tatsächlich schon verloren. Sie mögen uns hier noch kurz etwas zurückhalten und quälen, aber sie haben bereits verloren.

 

Wenn wir den Kampf gegen die gefallenen Engel direkt führen, werden wir von Gott immer wieder belohnt. Lass dich überraschen, was er in deinem Leben tut, denn jeder Weg ist absolut einzigartig.

 

Epheser 6, 12

Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.

 

Matthäus 11,28

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!

 

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