Wenn sich jemand fragt, wie man zu Jesus kommen kann, es gibt einen einfachen Schlüssel: unseren freien Willen. Jesus ist immer und überall da für dich. Er liebt dich. Aber der Schlüssel, um zu ihm zu kommen, ist unser freier Wille. Wir müssen unseren freien Willen benutzen, um "Ja, ich will", zu Jesus zu sagen. Mindestens müssen wir ihm eine faire Chance geben, dass er sich uns offenbart -- und dann "Ja, ich will" zu ihm sagen.
Man kann auch zum Beispiel:
Viele "fühlen einfach", dass dieser Gott nicht existiert, der sich für uns am Kreuz opfert und wiederaufersteht, nur um uns zu retten. Selbst wenn sie erkennen, dass die Schöpfungsgeschichte der
Wissenschaft komplett gelogen ist, ändert das sie für sie nichts.
Hinter diesem Gefühl, was sich nicht rational begründen lässt, steckt oft ein schweres Kindheitstrauma. Man hat sich so verlassen und verloren gefühlt, wurde nicht gesehen und geliebt oder gar
schrecklich misshandelt. In diesem Trauma sind Teile von uns "eingefroren". Sie leben in der festen Überzeugung, dass sie einfach nur in so etwas wie einer Hölle sind und niemand da sein kann, der
sie liebt oder rettet. – Leider sind diese Schlüsselstraumata uns bewusst erstmal nicht zugänglich.
Ich weiß das mit den abgespaltenen Teilen, die nicht zu Gott kommen können, weil ich selbst es hatte. Bei mir kam es vom Kult. Es waren komplizierte Psychofallen, Lügen und Trauma, weil ich Jesus ja
bereits gekannt hatte. Bei solchen Kindern, die Jesus bereits kennen, macht der Teufel es so, dass er sie dahin bringt, dass sie absolut sicher "wissen", dass sie es mit Jesus für immer verscherzt
haben. "Jesus will mich nicht mehr, er kann mich nicht mehr wollen, nach dem, was ich hier gemacht habe."
Aber man muss nicht im Kult sein, damit der Teufel ein Kind in diese Hölle wirft, dass man im Innersten "weiß", es gibt keinen Gott (mehr für mich), der mich liebt. Schweres, frühes Trauma macht das
wahrscheinlich immer.
Diese Teile von mir sind jetzt ein ganzes Stück geheilt. Aber bis dahin hatte ich immer diese Spaltung in mir. Mein Verstand wusste absolut 100 % sicher von Jesus. Ich hatte bereits all die Flyer und
diese Homepage gemacht. Trotzdem war da oft in meinem Innern das erstickte Gefühl: Aber ich kann nicht mehr gerettet werden. Obwohl ich mit dem Verstand wusste, dass das unmöglich ist, war
da trotzdem dieses Gefühl.
Erst seit hier Heilung ankommt (unter bittersten Tränen und vielen Erkenntnissen), löst sich diese innere Härte, Kälte und Verzweiflung auf. Zuerst hat Gott mein Denken geheilt, jetzt heilt er mein
Fühlen.
Ich erzähle das hier, um dir Mut zu machen. Es reicht, wenn du es anfangs nur mit deinem Verstand für möglich hältst, dass Jesus vielleicht doch real sein könnte. Dann kannst du ihm zum Beispiel
einfach mal in die Luft sagen, was du ihm sagen würdest, wenn er wirklich real wäre. Nur raus damit. Er hält alles aus. Er freut sich, wenn du endlich anfängst mit ihm zu sprechen. Und er wird dich
weiter in die Heilung führen.