Was muss ich machen, damit ich an Jesus glauben kann?

Wenn sich jemand fragt, wie man zu Jesus kommen kann, es gibt einen einfachen Schlüssel: unseren freien Willen. Jesus ist immer und überall da für dich. Er liebt dich. Aber der Schlüssel, um zu ihm zu kommen, ist unser freier Wille. Wir müssen unseren freien Willen benutzen, um "Ja, ich will", zu Jesus zu sagen. Mindestens müssen wir ihm eine faire Chance geben, dass er sich uns offenbart -- und dann "Ja, ich will" zu ihm sagen.

 

Man kann auch zum Beispiel:

  1. Gott, den Vater, den wahren Schöpfer von allem, bitten, dass er dir zeigt, ob die Bibel von ihm ist und ob Jesus sein Sohn ist. Bitte ihn, dass er dir die Wahrheit offenbart und den richtigen Glauben schenkt.
     
  2. Jesus bitten, dass er sich dir offenbart, falls er real ist.
     
  3. Das Neue Testament von vorne bis hinten durchlesen, vielleicht auch zwei Mal. (Zusammen mit Punkt 2.)
     
  4. Lügen gegen Gott entlarven, auf die du reingefallen bist. (Beispiele: Bibel ist wertlos. Wir sind keine Sünder. Wissenschaft hat Wahrheit gefunden. Wunder gibt es nicht. Wenn Gott real wäre, wäre er böse. Man muss "gut" sein, um zu Gott zu kommen. – Antworten auf dieser Homepage.)
     
  5. Viele "fühlen einfach", dass dieser Gott nicht existiert, der sich für uns am Kreuz opfert und wiederaufersteht, nur um uns zu retten. Selbst wenn sie erkennen, dass die Schöpfungsgeschichte der Wissenschaft komplett gelogen ist, ändert das sie für sie nichts.
    Hinter diesem Gefühl, was sich nicht rational begründen lässt, steckt oft ein schweres Kindheitstrauma. Man hat sich so verlassen und verloren gefühlt, wurde nicht gesehen und geliebt oder gar schrecklich misshandelt. In diesem Trauma sind Teile von uns "eingefroren". Sie leben in der festen Überzeugung, dass sie einfach nur in so etwas wie einer Hölle sind und niemand da sein kann, der sie liebt oder rettet. – Leider sind diese Schlüsselstraumata uns bewusst erstmal nicht zugänglich.
    Ich weiß das mit den abgespaltenen Teilen, die nicht zu Gott kommen können, weil ich selbst es hatte. Bei mir kam es vom Kult. Es waren komplizierte Psychofallen, Lügen und Trauma, weil ich Jesus ja bereits gekannt hatte. Bei solchen Kindern, die Jesus bereits kennen, macht der Teufel es so, dass er sie dahin bringt, dass sie absolut sicher "wissen", dass sie es mit Jesus für immer verscherzt haben. "Jesus will mich nicht mehr, er kann mich nicht mehr wollen, nach dem, was ich hier gemacht habe."
    Aber man muss nicht im Kult sein, damit der Teufel ein Kind in diese Hölle wirft, dass man im Innersten "weiß", es gibt keinen Gott (mehr für mich), der mich liebt. Schweres, frühes Trauma macht das wahrscheinlich immer.
    Diese Teile von mir sind jetzt ein ganzes Stück geheilt. Aber bis dahin hatte ich immer diese Spaltung in mir. Mein Verstand wusste absolut 100 % sicher von Jesus. Ich hatte bereits all die Flyer und diese Homepage gemacht. Trotzdem war da oft in meinem Innern das erstickte Gefühl: Aber ich kann nicht mehr gerettet werden. Obwohl ich mit dem Verstand wusste, dass das unmöglich ist, war da trotzdem dieses Gefühl.
    Erst seit hier Heilung ankommt (unter bittersten Tränen und vielen Erkenntnissen), löst sich diese innere Härte, Kälte und Verzweiflung auf. Zuerst hat Gott mein Denken geheilt, jetzt heilt er mein Fühlen.
    Ich erzähle das hier, um dir Mut zu machen. Es reicht, wenn du es anfangs nur mit deinem Verstand für möglich hältst, dass Jesus vielleicht doch real sein könnte. Dann kannst du ihm zum Beispiel einfach mal in die Luft sagen, was du ihm sagen würdest, wenn er wirklich real wäre. Nur raus damit. Er hält alles aus. Er freut sich, wenn du endlich anfängst mit ihm zu sprechen. Und er wird dich weiter in die Heilung führen.

Werner Gitt: Wie ich mein Leben Jesus übergebe

→ weiter

Druckversion | Sitemap
Eigene Texte © Public Domain 2026 * Bibelverse: Schlachter