Sobald Menschen mit Geld wirtschaften, beginnen auch die Geschäfte mit dem Geld. Die einen stellen es her, sie verleihen es, und andere bezahlen Zinsen dafür. Das war schon immer so. Es führt aber dazu, dass die Reichen immer reicher werden und andere in Leibeigenschaft geraten.
Gott verlangt in der Bibel regelmäßige Schuldenerlasse, alle 7, alle 50 Jahre sogar einen vollständigen Erlass aller Schulden und Freilassung von Leibeigenen. Dies ist der einzig sinnvolle Schutz in einem freien Wirtschaftssystem davor, dass am Ende einige wenige Superreiche die ganze Welt ihr Eigentum nennen. Natürlich hat sich niemand jemals daran gehalten.
Für die Endzeit vor der Wiederkunft Christi hat der Teufel sich noch etwas ein besonderes Schmankerl ausgedacht: Das Zentralbankensystem. Es verbietet den Regierungen, dass sie selbst Geld herstellen und Geldpolitik betreiben können. Dies wird allein vom Bankensystem geleistet, was unabhängig von Regierungen agiert.
Das sollen wir ganz toll finden. Es würde uns vor Inflation schützen, zum Beispiel. Wenn wir heute aber feststellen, wie die Inflation den Geldwert aufgefressen hat, versichern sie uns, ohne Zentralbank wäre es noch sehr viel schlimmer.
Der Witz am Zentralbanksystem ist aber der, dass der Geldsektor die Welt regiert und sie uns gleichzeitig abkauft. Das Bankensystem, die Geldhersteller kassieren nämlich für jeden Cent, den jemand auf der Welt hat, Zinsen. Und "Zinseszinseszinsen". Im Zentralbankensystem ist von Beginn an der totale Bankrott der gesamten realen Wirtschaften einprogrammiert. Der Zinseszins sorgt dafür. Bei nur 3 Prozent Zinsen werden aus 1000 Euro in 50 Jahren ca. 4.400 Euro. Wer sich auf ein solches System einlässt, wird nach und nach alles Vermögen an den Geldgeber verlieren, bis er nichts mehr hat. (Wir einfachen Menschen haben natürlich keine andere Wahl...)
Außerdem bestimmt der Geldsektor allein mit seiner Kreditvergabepraxis wer überhaupt was machen darf in der Welt.
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