So gut wie alle Ansichten, die Menschen bei uns über die Bibel äußern, sind von einer Schule von Gelehrten beeinflusst, der Bibelkritik (Higher Criticism). KI sagt: "Die Bibelkritik ist eine vielschichtige Bewegung, die, ausgehend von Rennaissance und Aufklärung, die Bibel als historisches Dokument statt als wörtliches Gotteswort betrachtet."
Anders gesagt, Gelehrte haben seit dem 18. Jahrhundert all das, was Gott über sich selbst in der Bibel sagt, für nichtig erklärt. Die Bibel ist für sie eine Sammlung menschlicher Einsichten und Erfahrungsberichte. Damit stellen sie sich selbst über die Bibel und können sie ganz einfach als „objektive Historiker“ kritisieren. Diesen rhetorischen Trick nennt man heute "Framing". Und selbstverstsändlich stehen hinter diem Bibel-Framing die gefallenen Engel.
Die Bibel sagt von sich selbst, dass sie von Gott eingegeben ist. (2. Timotheus 3,16 ) Aber die Gelehrten wissen: Stimmt nicht! Die Konstruktion der Texte ist voller übernatürlicher mathematischer Wunder. Aber die Gelehrten schütteln mit dem Kopf, denn das zu untersuchen, ist nicht ihr Fachgebiet. Die Bibel ist voll mit erfüllten Prophetien. Aber die Gelehrten sehen das als Zufall, und es ist natürlich nicht ihr Fachgebiet. Gläubige erleben täglich Wunder mit der Bibel und dem biblischen Jesus. Für die Gelehrten sind das rein subjektive Geschichten, die keine Rolle spielen können.
Dafür behaupten sie, dass sie selbst ohne jede Glaubensannahme an die Bibel herangehen würden. Aber das ist eine Lüge. Ihr Glaube ist ein anderer als der, den die Bibel lehrt. Ihre Glaubensannahme ist, dass es den allmächtigen, rettenden Schöpfer, der mit seinen Menschen wörtlich spricht, nicht gibt. Das ist ein Glaubenssatz.
Sie ersetzen den Glauben an den einen wahren Gott mit der gegenteiligen Glaubensbehauptung. Von ihrem eigenen Glauben zaubern sie uns aber vor, es wäre kein Glaube, sondern es würde sich um eine "objektive, neutrale" Herangehensweise handeln. Das ist mehr als unredlich, es ist einfach nur eine freche Lüge gegen Gott.
Stell dir vor, wir stehen vor einem Haus. A will über das Haus sprechen, hineingehen usw. Doch B behauptet frech, da ist kein Haus und weigert sich, hineinzugehen oder irgendwelche Beweise gelten zu lassen. Er verlangt, dass wir die Sache objektiv angehen, und objektiv wären wir nur, wenn wir davon ausgehen, dass es dieses Haus nicht gibt. – Ich weiß, Gott ist unsichtbar für uns, dennoch ist die moderne historische Bibelkritik genauso verrückt wie der Hausleugner, weil es durchaus viele sichtbare Beweise für den biblischen Gott gibt.
Es ist nicht objektiv oder neutral, an die Bibel mit der Vorannahme heranzugehen, dass sie nicht absolut wahr und wirklich von Gott sein kann. Es ist voreingenommen und verrückt. Die Bibel sagt von sich, dass sie von Gott ist, und sie hat zig Beweise dafür. Vernünftig ist, sie zu lesen und offen dafür zu sein, dass wahr sein könnte, was hier gesagt wird.
Aber die gefallenen Engel haben durchgesetzt, dass heute fast alle Welt ihrer scheinheiligen "Bibelkritik" folgt. Man geht an die Bibel mit der Annahme heran, dass sie nicht vom Gott der Bibel sein kann, sondern nur von Menschen ausgedacht. Und man findet heraus, dass dieser Gott nicht real sein kann. Man kommt sich schlau vor, aber es ist nur ein Zirkelschluss, ein System von Bestätigungsfehlern.
Man behandelt die Bibel als "Geschichten", als "Literatur", und dann kritisiert man diese "Literatur" eben. Die Bibel ist aber ein präziser, oft detaillierter historischer Bericht. Wenn man einen historischen Bericht als Fantasy behandelt, versperrt man damit den Zugang zur Wahrheit.
Die Bibel ist auch Warnung und Hilfestellung. Stell dir vor, der Vater hält seiner Familie eine ernste grundlegende Warn- und Orientierungspredigt in gefährlichen Zeiten. Die Familie geht kichernd raus und tut so, als wären seine Worte nur eine Fantasy-Geschichte. Sie prahlen damit herum, wie unglaublich schlau sie wären, während sie blindlings in ihren Untergang rennen.
Die Bibel enthält Gottes Wort für die Menschheit. Aber die Gelehrten tun so, als würde Gott nicht existieren oder als könnte er nicht sprechen oder wüsste nicht, was er redet. Im Versuch, ihren Schöpfer, Richter und Retter zu framen, zu ghosten und zu gaslighten, machen sie sich sie selbst zu lächerlichen, tragischen Figuren.
Tatsächlich ist es so, wenn du die Bibel als von Gott eingegeben liest und diesen Gott suchst, wird er sich dir offenbaren. Wenn du die Bibel runtermachen willst, weil du Gott nicht suchen willst, wird Gott sich dir nicht offenbaren. Der Teufel wird dir helfen, immer mehr Beweise gegen Gott zu finden, und er wird dich belohnen für deine Arbeit, dir dein eigenes Grab zu schaufeln.
Aus Deutschland ging ab dem 18. Jahrhundert diese Art verlogener, selbstherrlicher Bibelkritik in alle Welt. Heute denken alle, ihre Behauptungen wären der Weisheit letzter Schluss. Auch Pfarrer müssen sich dem in ihrer Ausbildung beugen. Dabei haben Gelehrte und Gläubige auf alle historischen Kritikpunkte sehr gute Antworten. Die Bibel steht weit stärker da als vor den Angriffen, natürlich nur für den, der die Beweise zur Kenntnis nehmen will.
Jay Smith von Pfanderfilms: „Wir haben 10.000 lateinische Vulgata Manuskripte gefunden, die das zeigen, was Matthäus, Markus, Lukas und Johannes schreiben. Und außer den griechischen und lateinischen Manuskripten, fragt euch mal, was wir noch gefunden haben. Wir haben 19.000 weitere Manuskript gefunden in 11 anderen Sprachen und alle diese anderen Manuskripte in den 11 anderen Sprachen bestätigen die Manuskripte als richtig. Also, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die Bibel ist das einzige Buch, das all diese Kritik durchlaufen und ihr standgehalten hat.“
Jeremia 8,9
Zuschanden geworden sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen; denn siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen — was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?
Roger Liebi – Kritik an der Bibelkritik (Audio)
Gibt es Fehler und Widersprüche in der Bibel? - Dr. Roger Liebi (Audio)