"Ich will lieber frei sein, als Jesus hinterherzulaufen."

Ach, die Freiheit. Mit der Freiheit kriegen sie uns. Wir Menschen wollen so gerne frei sein. Die gefallenen Engel haben sich von Gott losgesagt, weil sie frei sein wollten, um ein bisschen selbst wie Gott sein zu können.

 

Wir haben es diesen Engeln gleichgetan. Allerdings sind wir damit nicht in Freiheit gegangen, sondern in immer verzwicktere Gefangenschaften aller Art. Die gefallenen Engel legen uns mit Lügen über Gott und mit falschen Versprechungen rein. Sie halten uns in Lügen, Angst und Schmerzen und in ihren Narrativen gefangen.

 

In der politischen Welt sagt man gerne, wir sehnen uns so nach Freiheit, dann können wir mit der Freiheit nicht umgehen, und dann rennen wir freiwillig zurück in die Sklaverei. Aber man merkt, wie vertrackt die Sache ist, wenn man einmal ernsthaft die Frage stellt, was mit Freiheit eigentlich gemeint ist, "Freiheit wovon?" und "Freiheit wozu"?

 

Wovon will ich frei sein?

  • dass Gott etwas von mir verlangt, mir Grenzen setzt 
  • dass Gott über mich richtet
  • dass Menschen etwas von mir verlangen, mir Grenzen setzen
  • dass Menschen mir etwas antun
  • dass Gott/das Schicksal mir etwas antut
  • dass gefallene Engel mich kontrollieren
  • frei von Anstrengung und dem Zwang, anderen helfen zu müssen
  • frei von Gottes Liebe, Schutz und Fürsorge
  • ... oder vielleicht: frei von Lüge, frei von Sünde, frei von innerem Zwang, das Falsche zu tun, frei von Leid und Tod?

 

Wozu will ich frei sein?

  • ungestraft zu tun, was ich will, auch wenn es anderen oder mir selbst schadet
  • Gott anbeten zu dürfen
  • den Teufel anbeten zu dürfen
  • ...

Wenn man es ehrlich betrachtet, ist klar ersichtlich, dass viele der Freiheiten, die wir suchen, nicht erreichbar sind oder aber uns selbst und anderen erheblich schaden. Aber einige der aufgezählten Freiheiten sind gut, und wir können sie erreichen – und zwar indem wir zu Jesus kommen.

 

Ich glaube, unsere starke Sehnsucht nach Freiheit ist in Wahrheit von einer einzigen Sache befeuert. Unsere Seele weiß, dass uns etwas sehr Wichtiges fehlt. Was uns fehlt, ist die Vergebung Gottes. Die Seele weiß, dass sie schuldig ist vor Gott durch Rebellion, Untreue und Ungehorsam. Die Seele sehnt sich nach Gott und leidet daran, von ihm getrennt zu sein.

 

Sobald wir Jesus als Erlöser annehmen und die Liebe und Vergebung Gottes bei uns ankommt, merken wir es. Es gibt keine größere Befreiung als diese. Sobald wir die haben, müssen wir keiner trügerischen weltlichen Freiheit mehr hinterherrennen. Die weltliche Freiheitssuche fällt einfach von uns ab. Freiheit von jeder Schuld vor Gott ist die größte Freiheit, die wir brauchen.

 

Auch die Freiheit von inneren Leiden nach schlimmen Erfahrungen finden wir allein bei Gott. In seinen Armen, eingehüllt in seine Liebe, sind wir frei.

 

Wenn wir diese Freiheit von Schuld und innerem Leid erfahren, dann merken wir erst, was es wirklich war, was wir gesucht haben: den totalen Frieden bei unserem Vater im Himmel, der uns liebt. Die Freiheit, die wir wirklich meinen, ist Frieden mit Gott. Bei Gott finden wir die Freiheit, die Liebe ist. Frei sind wir nur an dem Ort, für den wir gemacht wurden.

 

Liebe existiert nicht ohne Bindung. Wer diese Bindung an Gott nicht will, wer frei von Gott sein will, endet in der Gefangenschaft des Teufels. Der Teufel macht die Welt glauben, es gebe einen eigenen Weg für uns Menschen, ohne Gott und Teufel. Aber wir leben in der Realität Gottes. Dort gehören Menschen entweder zu Gott oder zum Teufel, und wir wählen selbst die Seiten.

 

Der Weg mit Jesus in dieser Welt ist ein Weg in Freiheit. Es ist eine Freiheit, die sich freiwillig aus Liebe gebunden hat. Wir sind frei in der Liebe, weil wir das tun, wofür wir gemacht sind. Jesus gängelt uns auch nicht. Wir lernen nur, zu unterscheiden, was wirklich gut und was böse ist. → befreiende Bibel

 

"Ich habe absolute Freiheit gefunden" | Akustisch Gottes Stimme gehört | ERF Mensch Gott

I tried Drugs, Every Religion, New Age, and Science ... Nothing Filled the Void

 

1. Korinther 6,12

Alles ist mir erlaubt — aber nicht alles ist nützlich! Alles ist mir erlaubt — aber ich will mich von nichts beherrschen lassen!

 

Johannes 14,27

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. 

→ weiter

Druckversion | Sitemap
Texte © Public Domain 2026