Ich dachte früher, Humanismus ist etwas Gutes. Irgendwie hatte ich irrigerweise angenommen, Humanismus hätte etwas mit Menschenfreundlichkeit zu tun.
Humanismus heißt aber, es gibt für uns nichts Übernatürliches, kein Jenseits, keinen Gott, keine Götter, keinen Teufel und keine Dämonen. Der Mensch allein mit seinen diesseitigen Problemen und Ideen ist das Maß aller Dinge. Die Bibel ist gar nichts. Jesus starb nicht für uns. Gott ist eine Erfindung von Menschen. Auch dass wir gegen Gott gesündigt hätten, haben Menschen nur deshalb erfunden, weil sie andere Menschen kontrollieren wollen. Es gibt keine Strafen im Jenseits und keinen Himmel. Jegliche übernatürliche Erfahrung ist belanglos, wir können sie getrost ignorieren.
Dieser Humanismus ist eine der tragenden Säulen des wissenschaftlichen Weltbildes. Er schreibt sich selbst Objektivität, Vernunft und Gerechtigkeit auf die Fahnen. Das klingt auf den ersten Blick sehr gut, es gibt da nur ein kleines Problem: Vernünftig, gerecht und objektiv könnte der Humanismus nur dann sein, wenn seine Vorannahme über die Bedeutungslosigkeit des Übernatürlichen in dieser Welt richtig wäre.
Falls die Vorannahme falsch ist, falls das Übernatürliche vielleicht sogar das Wesentliche in unserer Welt wäre, dann wäre der Humanismus ein Gedankengebäude von Wahnsinnigen. Wenn ihre Vorannahme falsch ist, dann gehören die großen Humanisten in die psychiatrische Abteilung und keinesfalls auf die großen Rednerpulte oder auf irgendwelche Podeste. Ausnahmslos, Plato, Sokrates, Kant, Hegel, Goethe, Leibnitz und wie sie alle heißen.
Und genau das ist der Fall. Gott ist real, Himmel und Hölle sind real. Sie haben von zwei denkbaren "Hypothesen" über unsere Existenz willkürlich die falsche gewählt, weil sie gefallenen Engeln folgen. Sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht und all ihre Weisheit ist für die Katz.
Unsere großen Vordenker glauben allesamt selbst etwas ganz anderes als das, was sie der Öffentlichkeit einbläuen. Die Eliten dieser Welt wissen immer sehr sicher von der Existenz des Übernatürlichen, da sie ausdrücklich den gefallenen Engeln dienen. Man erkennt es an ihren Handzeichen (Zeugnis von Altiyan Childs). Man sieht es auch in der Engelsarchitektur, die alle Welt umspannt.
Gemeinsam mit diesen gefallenen Engeln verleumden sie den einen wahren Gott und belügen die Welt über angebliche Erkenntnisse und durch den schönfärberischen Humanismus: Keine Sorge, es gibt nichts Übernatürliches, keinen Teufel, keine Hölle. Wir bringen die Welt schon in Ordnung, wir Menschen. Heimlich dienen sie selbst den gefallenen Engeln und erhalten dadurch Macht und Einfluss.
Der Humanismus, den wir alle mit der Muttermilch getrunken haben, ist eine vornehme, aufgepeppte Verpackung der gleichen Botschaft, die die Schlange schon in Garten Eden den Menschen brachte: Fürchte nicht Gott noch Teufel, sondern mach das Beste aus deinem Leben.
1. Mose 4-5
Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!
1. Korinther 1,20
Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?
Jeremia 8,9
Zuschanden geworden sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen; denn siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen — was für eine Weisheit bleibt ihnen da noch übrig?
Die Anfänge der Philosophie, Franz von Kutschera (Ein außerordentliches Taschenbuch, was die Verrücktheiten der Aufklärer gut erkennbar macht. Wie viele grundlegend wichtige Bücher heute "zufällig" vollkommen überteuert.)
Monika Neugebauer: Aufklärung und Esoterik, Wege in die Moderne 2013
Lügende Geister vs. Jesus (Video)