"Gott, wo bist du?! Warum tust du nichts?"

ausführlichere Anmerkungen siehe unter → Leid

 

Leid ist eine Realität. Egal, ob wir glauben oder nicht glauben, das ist ziemlich sicher, dass wir Menschen auf Erden leiden müssen.

 

Bis heute komme ich in Situationen, wo mein tief verletztes Ich es einfach nicht mehr aushalten kann. "Warum, Jesus, warum, warum?", jammere ich. Manchmal kann ich überhaupt nicht beten, nur kurz mal an Gott denken, vielleicht ein Stoßgebet oder zwei am Tag. Dann wieder kann ich nur mit gebrochener Stimme flehen, "Jesus ... Jesus ... Jesus" und weine mich in den Schlaf.

 

Ich weiß also, wovon ich rede, wenn ich über Leid und Vorwürfe an Gott schreibe. Gott könnte es auf der Stelle beenden, aber er tut es nicht. Viele Menschen sagen, wegen all dem Leid könnte Gott nicht real sein.

 

Jesus hat mir die Antwort gesagt. Es ist die einzige Antwort, die mir hilft. Es ist eine sehr kurze Antwort, und sie lautet: 

 

"Ich wurde Mensch, habe für dich gelitten und bin für dich gestorben, wegen deiner Sünden, damit du in Ewigkeit nicht Leid, sondern Freude und Liebe haben wirst. Ich bin für dich gestorben, um dir jedes Leid in Ewigkeit abzunehmen."

 

Der Apostel Paulus fleht Gott an, die schmerzhaften Angriffe des Teufels von ihm zum nehmen. Gott antwortet ihm: "Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!"

 

Das ist die Antwort darauf, warum Gott "nichts tut". Er hat bereits alles getan. Wir sind alle Sünder. Aber durch seine Gnade ist jeder gerettet, der an Jesus glaubt.

 

(Was ist mit den wirklich Unschuldigen, vor allem den kleinen Kindern? Sie sind gerettet und werden entschädigt. Nach dem Tod ist alles Leid auf Erden gar nichts gewesen, ein Wimpernschlag in der wunderschönen Ewigkeit.)

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